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Die Ausrüstung

Man trainiert barfuß und trägt einen Karate-Gi (lange, weiße Hosen und ein weit geschnittenes Hemd). Der weiße (Anfänger-)Gürtel ist dem ersten Karate-Anzug, den man kauft beigelegt. Nach jeder Prüfung braucht man einen Gürtel mit einer anderen Farbe (Gelb, Orange, Grün, etc.). Später werden auch Hand- und Mundschutz benötigt. Auch wenn Karate extrem kontrolliert abläuft, kann es zu Fehleinschätzungen und unerwartetem Körperkontakt kommen.

 

 Der Dojo

 Karate wird im Dojo ausgeübt, was „Platz des Weges“  im Sinne von „Platz des Lernens“ bedeutet. Das kann eine Sporthalle sein oder ein entsprechend ausgestattetes Klubhaus.

 

Die Dojo-Grundregeln

Alle Dojos haben gewisse Regeln, welche die Ausbildung und die Disziplin der Schüler unterstützen:

  1. Die Verbeugung beim Betreten und Verlassen des Dojos ist ein Zeichen des Respekts vor dem Ausbildungsplatz, dem Sensei und den anderen Schülern.
  2. Die Schuhe sollten vor dem Betreten des Ausbildungsplatzes ausgezogen werden.
  3. Schmuck sollte vor dem Training abgelegt werden.
  4. Alkohol darf vor der Klasse nicht konsumiert werden!
  5. Rauchen und Kaugummi sind beim Training nicht gestattet.
  6. Hygieneregeln sind strikt einzuhalten.
  7. Gemeine Ausdrücke und schlechtes Benehmen werden nicht hingenommen.

 

 Praktische Hinweise fürs Training

 Zu viel Training ist für den Körper genauso schlecht wie zu wenig Training. Ein übermüdeter Körper kann nur mittelmäßige Leistungen erbringen. Ein erschöpfter Muskel kann zu Verletzungen führen, die derzeitige und künftige Leistungen beeinträchtigen. Die Perfektion liegt in der Qualität des Trainings und der Einhaltung eines Trainingsplans. Hochgradige Karatekas und erfolgreiche Wettkämpfer sind Menschen, die sich entschieden haben, Disziplin zu wahren und diszipliniert genug waren, diese Entscheidung zu leben.